Monatsrückblick März 2026: Skiurlaub, Gartenstart und Shunig zieht ein
Ein bemalter Stein beim Sturm-Archehof in Heiligenblut.
Der März hat sich nicht groß angekündigt und am Ende doch ziemlich viel verändert.
Zwischen Gartenstart, Zaunbau und den ersten warmen Tagen lief vieles noch leise im Hintergrund: vorbereiten, entscheiden, organisieren. Und dann, fast unbemerkt, wurde es plötzlich konkret.
Ein Bus voller Menschen Richtung Berge. Ein paar Tage Schnee, Sonne und müde Beine. Und zurück zu Hause sitzt auf einmal ein kleiner Hund im Wohnzimmer und schaut uns an, als wäre er schon immer da gewesen.
So war dieser Monat: nicht laut, aber voller Übergänge. Vom Planen ins Tun. Vom Winter in den Frühling. Und irgendwie auch in ein neues Kapitel.
Intervision, Schreiben und kleine berufliche Schritte
Beruflich war der März ruhiger als der Februar – und das war okay so.
Ein echtes Highlight war unsere Intervisionssitzung. Ich merke immer mehr, wie wichtig diese Treffen für mich sind: ein Raum, in dem ich mich fachlich austauschen kann, aber eben auch sicher fühle. Wo Themen Platz haben, die im Alltag oft untergehen. Und ganz nebenbei wächst dieses Gefühl, in der Praxisgemeinschaft wirklich anzukommen und mich immer mehr „zu Hause“ - Lernen & Arbeiten durch Beziehung und Wohlfühlen😊.
Außerdem habe ich an einem Online-Workshop bei Judith Peters zum Thema Claim-Findung teilgenommen. Richtig gut, richtig intensiv – und ich bin ein großes Stück weiter gekommen. Aber eben noch nicht fertig. Und das ist okay. Der Claim und meine „Über mich“-Seite wandern jetzt auf meine To-Want-Liste fürs zweite Quartal.
Geschrieben habe ich im März tatsächlich nur zwei Blogartikel – ein deutlicher Kontrast zur Blogdekade im Februar - aber die bisherige Gesamtbilanz, also Stand März mit 17 Artikeln ist doch schon ganz beachtlich, finde ich 😎.
Garten, Zaunbau und Vorbereitung auf den Hund
Der März war ganz klar ein Monat der Vorbereitung.
Wir haben unseren Staketenzaun im Hof fertiggestellt – und damit eine der wichtigsten Voraussetzungen geschaffen für das, was kommen sollte. Es war mehr Arbeit als gedacht, aber jetzt steht er und sieht richtig toll aus. Und ich glaube, mit ein bisschen Zeit und ein paar Pflanzen wird es noch schöner.
Auch im Kleingarten ging es weiter: Zwei neue Hochbeete sind eingezogen. Wir stellen nach und nach um, einfach weil es deutlich rückenfreundlicher und das Beikraut viel einfacher zu händeln ist. Die ersten beiden Hochbeete haben wir vor 4 Jahren aus Holz gebaut - sehr schön vom Look, aber tatsächlich im 1,5 m Tiefe etwas zu breit und leider total durchlöchert von den Wühlmausgängen. Letztes Jahr haben wir 2 Metallhochbeete bei Bauhaus gekauft - jetzt nicht wirklich schick, aber so richtig bewachsen sieht man sie auch nicht mehr so. Da haben wir von unten ein Mäuseschutzgitter gelegt und durch die glatte Oberfläche und die Schneckenkante oben hoffen wir, die Mäuse kommen auch nicht von außen hoch. Wir werden sehen ob es hilft und wie lange diese Beete halten. Aber erstmal hat uns Aufwand des Aufbaus und Preis überzeugt, so dass wir dieses Jahr die nächsten zwei davon gekauft und aufgebaut haben. Gefüllt mit Baumschnitt aus Nachbarsgarten, aufgefüllt mit Grünschnitt von uns, dann eine Lage Pappe rein (inspiriert von Marie) und die oberste Schicht wie immer 15-20cm groben Kompost von der Kompostierung Nord. Wir hatten dieses Jahr keinen Hänger und keine Lust diese Mengen selbst mit Eimern in den Cambio- Transporter zu schaufeln und haben den Kompost schön praktisch & sauber in Säcken gekauft - immer noch deutlich günstiger als im Baumarkt, aber tatsächlich viel viel teurer als unverpackt zu kaufen, trotz Cambio & Arbeitskraft…nächstes Jahr definitiv wieder unverpackt! Als wir den Garten angelegt haben, haben wir uns 11 Tonnen Kompost anliefern lassen 😅. (All diese Links als unbezahlte Werbung, weil ich umgekehrt so dankbar für Tipps bin, wenn ich nicht alles selbst recherchieren muss 🙏, vielleicht hilft es ja jemandem.) Dieses Jahr sind dann nur noch die Stangenbohnen (Blauhilde), Kartoffeln, Mais und Kürbisse in der Erde.
Die Voranzucht läuft natürlich weiter. Tomaten, erste Sommerblumen wie Dahlien, Zinnien, Tagetes und Kosmeen – vorsichtig dosiert, weil die Fensterbänke inzwischen wirklich voll sind. Die Tischtennisplatte mit Pflanzenlampe sowieso. Ein Teil wandert dieses Jahr wieder direkt ins Hochbeet unter Folie – das hat letztes Jahr echt gut geklappt und war sehr praktisch.
Und dann war da noch dieses Thema, das ich wirklich unterschätzt habe: Hundekrankenversicherung – ja oder nein?
Ich habe Artikel gelesen, Menschen gefragt, Meinungen eingeholt, mit Chat GPT diskutiert – und am Ende gibt es keine klare Antwort. Ich habe mich jetzt für einen Mittelweg entschieden: eine Hundekrankenversicherung mit OP-Versicherung, mit Selbstbeteiligung und daher günstiger im Monatsbeitrag bei Lassie und eine zusätzliche günstige und gute Haftpflicht bei Adam Riese (beides unbezahlte Werbung). Mal sehen, wie sich das bewährt.
Die Grundausstattung für unseren Pudel habe ich mir unter anderem anhand dieser Liste zusammengestellt:
👉 https://pudeloase.de/blog/erstaustattung-fuer-welpen
Dafür waren wir das erste Mal in der Hundeabteilung eines Tierbedarfsladens - da tut sich einem wirklich eine ganz neue Welt auf! Abgesehen von echt gewöhnungsbedürftigen tierischen Kauartikeln ist es unglaublich, was für eine riesige Auswahl an Hundekotbeuteln es gibt! Farbe, Duft, Material und vieles mehr…wir haben uns totgelacht, aber auch ein bisschen gezweifelt, auf was wir uns da eingelassen haben….
Kultur, Alltag und neue Anschaffungen
Ein paar schöne Alltagsmomente gab es auch.
Ich habe mir endlich ein Fahrrad gekauft – ein 20-Zoll E-Klapprad für knapp 1.300,- von Decathlon, second hand (unbezahlte Werbung 😉) - wusste bis jetzt gar nicht, dass es das gibt! Die haben da wirklich eine große Auswahl und Lieferung und Service hat mir sehr gefallen - ich hätte es nach der Probefahrt auch zurück schicken können. Mein erster Eindruck: ziemlich schnell 😅 Ich hoffe, ich gewöhne mich zügig daran. Jetzt muss ich nur noch eine Lösung für den Hund finden - Korb, Anhänger, Rucksack? Falls jemand Erfahrungen und Tipps hat, sehr gern!
Außerdem waren wir im Packhaustheater in Bremen in der Premiere von „Ich bin’s Paula“ – ein Stück über Paula Modersohn-Becker, die dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre. Ein wirklich schöner Abend, tolles kleines Theater und eine absolute Empfehlung.
Besonders gefreut hat mich, dass Larissa Raumann mitgespielt hat – und nicht nur gespielt, sondern auch Kontrabass und Gesang übernommen hat. Richtig gut!
👉 https://packhaus.theater/events/ich-bins-paula/
👉 https://www.cinnamon-moon.com/shows
Skiurlaub in Heiligenblut
Und dann ging es los: noch mal Winter, ab in den Schnee!
Mit 24 Personen im Bus von Bremen nach Heiligenblut. Freitag um 22h ging es am Weserstadion los und am Samstag waren wir dann da - schlafen ist was anderes (auch das ging mit 16 irgendwie leichter 😉), aber es ging ganz gut. Wir haben in der Jugendherberge gewohnt, sind Ski gefahren, haben viel Doppelkopf gespielt und Germknödel gegessen. Am Sonntag haben wir in der Krypta der Dorfkirche eine von Teilnehmenden selbst gestaltete Andacht gefeiert, mit viel Singen und persönlichem Bezug- das war sehr besonders und anrührend.
Am Donnerstag hat es tatsächlich so gestürmt, dass die Gondel und Skilifte nicht gefahren sind - das habe ich noch nie erlebt! Alternativ haben wir in Heiligenblut einen schönen kleinen Spaziergang gemacht und haben dabei den Sturm-Archehof mit seiner Knopfmanufaktur entdeckt, mit einigen sehr schönen Knöpfen & Sinnsprüchen. Die Truthähne fühlten sich von uns gestört und der Puter hat seine Herde lautstark verteidigt. Leider konnten wir den Hof nicht besichtigen, aber es wirkte sehr, als wenn es ein besonderer, guter Ort ist.
Meine sportliche Vorbereitung hat sich definitiv gelohnt. Trotzdem: Den ganzen Tag durchfahren wie mit 16 – morgens früh los, abends die letzte Abfahrt nach der letzten Gondel - das ist einfach nicht mehr realistisch. Und ehrlich gesagt auch gar nicht nötig. Ja, das habe ich jetzt akzeptiert! Wir hatten zwei Tage Kaiserwetter, dann nochmal Neuschnee – und sind alle wieder heil nach Hause gekommen.
Sogar Harald ist noch einen Tag sehr schön gefahren und hat sich damit nun endgültig mit einem guten Tag vom Skifahren verabschiedet (Knochen und Klimawandel!).
Shunig zieht ein
Und dann, am letzten Tag im März, war es endlich soweit und wir haben Shunig abgeholt.
Zehn Wochen alt, dunkelbraun, ein Kleinpudel – und plötzlich ist er einfach da.
Die Autofahrt war… durchwachsen. Die ersten 20 Minuten hat er ziemlich laut gefiept und war sehr aufgeregt und unruhig, aber dann wurde es besser. Und seitdem sind wir mittendrin.
Ein neues Familienmitglied.
Ein neues Thema.
Eine große Aufgabe.
Und ja, auch ein bisschen Respekt vor dem, was da jetzt kommt. Aber vor allem: ganz viel Freude.
Mein Blog-Rückblick auf den März 2026
Im März sind zwei neue Artikel entstanden:
👉 Weltfrauentag 2026: Ich dachte lange, Gleichberechtigung sei selbstverständlich
👉 Monatsrückblick Februar 2026: Blogdekade, Elterncoaching-Fokus und Hundevorfreude
Ausblick auf April
Workshop „Double your List“ bei Judith Peters – Zeit, meinen Newsletter wirklich zu starten
Weiterarbeit an Claim und „Über mich“-Seite
Ankommen mit Shunig 🐾
Frühling im Garten – es geht richtig los
Ostern und Einzug unserer Gastschülerin
Der März war kein lauter Monat, aber am Ende hat ziemlich viel verändert. Es gab keine großen beruflichen Sprünge, sondern viele kleine, echte Schritte.
Und mit einem Hund, der einfach alles ein bisschen durcheinanderbringt.
Und genau das ist gerade ziemlich gut so. 🐾
————————————
Wenn du Lust hast, mir Feedback zu geben oder dich auszutauschen, freue ich mich sehr über deine Nachricht oder deinen Kommentar auf 👉 Instagram
Oder per Mail: sona@terlohr-coaching.de
Und falls du gern mitbekommen möchtest, wenn ein neuer Blogartikel erscheint oder anderes Spannendes passiert: Hier kannst du unseren Newsletter abonnieren.