Warum ich Elterncoaching nach Neuer Autorität anbiete

Theoretisch wissen wir es alle: … um ein Kind zu erziehen.

Als ich meine Weiterbildung zur Elterncoachin abgeschlossen habe, war das kein klassischer Karriereschritt. Es war eher logisch am Ende einer langen Reise, die ich gar nicht geplant hatte — eine Reise, die 2009 mit einer Coaching-Ausbildung begann, mich durch Führungskräfteseminare und die Moderation von Gruppenprozessen führte, dann durch Schulen, Kitas und Lokalpolitik. Und schließlich bei einem Cafetrinken mit einer Freundin ankam, die mir von einem Elterncoaching erzählte, das ihr und ihrem Mann so gut geholfen hatte.

Das Elterncoaching nach Neuer Autorität ist mein intensivstes Angebot: 6–8 Sitzungen über zwei bis drei Monate, echte Haltungsarbeit, keine Checklisten. Hier erzähle ich, wie es entstanden ist — und was du daraus vielleicht für deine eigene Situation mitnehmen kannst.

Kurz gesagt:
Elterncoaching nach Neuer Autorität ist mein intensivstes Coaching-Angebot für Eltern, die ihre Haltung im Familienalltag wirklich verändern wollen — nicht nur die nächste Krise überstehen. Ich biete es seit meiner Ausbildung am Institut Weinheim bei Dennis Haase an, weil ich erlebt habe, dass echte Veränderung Tiefe braucht — und nicht mit Erziehungsratschlägen zu erreichen ist.
Dir gefällt, was du liest? Abonniere meinen Blog – mit meinem Newsletter!

Wie kam ich auf die Idee zum Elterncoaching nach Neuer Autorität?

Die Idee zum Elterncoaching nach Neuer Autorität entstand aus über 15 Jahren Coaching-Erfahrung und der Überzeugung, dass Eltern in der Krise mehr brauchen als Ratschläge oder weitere Erziehungstipps — echte Unterstützung, Haltung und Handeln entsprechend ihrer Werte. Den letzten Anstoß gab eine Freundin, die mir beim Cafetrinken von ihrem Elterncoaching bei Dennis Haase erzählte.

Angefangen hat alles 2009 — mit einer Ausbildung zum Resonanz-Coach und NLP. Damals hatte ich keine klare Vorstellung, wo das hinführen würde. Ein paar Jahre später kam ein Master in Business Coaching und Change Management dazu. Was mich dabei am meisten überrascht hat: die Moderation von Gruppenprozessen. Ich hatte nie gedacht, dass mir das so liegt und mir so viel Freude macht.

In den Jahren danach war ich in der Erwachsenenbildung tätig, habe Führungskräfte-, 1: 1 Coachings- und berufliche Reflexionen begleitet. Ich habe Workshops moderiert und dabei immer wieder in ganz unterschiedliche Branchen und Lebenswelten hineingeschaut. Das liebe ich bis heute: diese Vielfalt. Kein Auftrag wie der andere, kein Mensch wie der andere.

Parallel dazu bin ich durch meine eigenen Kinder ins Ehrenamt gerutscht — in Kitas und Schulen, und immer tiefer in die Kinder- und Jugendbildung eingestiegen. Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, intrinsisches Lernen, Demokratiebildung: das alles hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich habe Schulentwicklungsprozesse begleitet, eine Schulgründungsinitiative als Projektleitung unterstützt, Krisengespräche mit Eltern moderiert und mich lokalpolitisch für Bildung eingesetzt.

Zwei der Schulen, die meine Kinder besucht haben, arbeiten mit dem Konzept der Neuen Autorität. Die Haltung dahinter hat mich vom ersten Moment an beeindruckt: Transparenz, Arbeit auf Augenhöhe, Wiedergutmachung statt Strafe, gewaltloser Widerstand. Das ist eine Grundhaltung, die mir in diesem Sinne bisher neu war und ich finde sie absolut einleuchtend.

Mein Mann Harald arbeitet als Erzieher in einer Schule. Wir sprechen oft darüber, wie groß die Bedarfe sind — für das Personal, für die Eltern, für die Kinder. Das liegt an gesellschaftlichen Veränderungen und an den multiplen Krisen, die uns seit Jahren nicht zur Ruhe kommen lassen. Dieser Dauerstress belastet uns alle und unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt massiv.

Und dann kam das Cafetrinken mit meiner Freundin.

Sie erzählte mir, sie und ihr Mann hätten über mehrere Wochen ein Elterncoaching bei Dennis Haase gemacht — und es hätte ihnen wirklich geholfen wieder in die Ruhe zu kommen, wieder handlungsfähig zu sein. Wieder Neue Autorität — aber diesmal nicht als Schulkonzept, sondern als gelebte Praxis in einer Familie.

Ich habe mich noch am selben Tag informiert. Und kurz darauf habe ich mich für die Weiterbildung zur Elterncoachin am Institut Weinheim angemeldet.

Unsere 3 Kinder sind zu dieser Zeit in der Pubertät angekommen — ich konnte vieles aus der Ausbildung direkt im echten Familienleben ausprobieren. Mitte 2025 habe ich die Ausbildung abgeschlossen. Und was sich in dieser Zeit verändert hat, trage ich seitdem in meine Arbeit mit Eltern: die Überzeugung, dass Verbindung stärker ist als Kontrolle. Und die echte Freude an Beziehungsgesten — diesen kleinen, konsequenten Signalen, die sagen: Ich bin da. Ich gebe nicht auf. Auch wenn es gerade schwierig ist.

Welches Problem löst das Elterncoaching nach Neuer Autorität für Eltern?

Das Elterncoaching nach Neuer Autorität hilft Eltern, die nicht mehr weiterwissen — und die ihre Haltung wirklich verändern wollen, nicht nur die nächste Krise überstehen.

Die meisten Eltern, die sich bei mir melden, kommen nicht wegen einem kleinen Problem. Sie kommen, wenn die Hütte wirklich brennt: wenn der Alltag von Streit, Eskalation und Kontrollkämpfen geprägt ist, wenn das Kind sich so weit zurückgezogen hat, dass kaum noch Kontakt möglich ist, wenn sich Schulprobleme und Regelverstöße häufen und niemand mehr weiß, was als Nächstes hilft. Viele sind schlicht am Limit — völlig überfordert. Manchmal ist da auch echte Angst — um das Kind, um die Familie, um sich selbst.

Und fast immer ist da diese tiefe Erschöpfung, die aus Monaten oder Jahren von Versuchen kommt, die nicht gefruchtet haben. Sie haben Bücher gelesen, Podcasts gehört, vielleicht schon Beratungsstellen aufgesucht, und trotzdem passiert es immer wieder: ein Wort, ein Blick, eine Reaktion des Kindes — und alles eskaliert. Oder das Kind zieht sich weiter zurück und niemand kommt mehr ran. Oder die Entfremdung ist schon so groß, dass der Alltag nur noch nebeneinander läuft.

Das Problem ist selten fehlendes Wissen. Das Problem ist die Haltung in dem Moment, in dem es darauf ankommt.

Das Elterncoaching nach Neuer Autorität setzt genau da an. Wir arbeiten nicht an Techniken für die nächste schwierige Situation — wir arbeiten daran, wer du in dieser Situation bist. Was deine Werte sind. Woher deine Reaktionen kommen. Welche Art von Führung du wirklich willst: eine, die ohne Machtkampf auskommt und klar ist.

Was dabei viele überrascht: Die Erschöpfung und die Hilflosigkeit zuhause belasten oft auch die Beziehung zwischen den Partner*innen. Unterschiedliche Erziehungsvorstellungen, gegenseitige Vorwürfe, das Gefühl, dass der andere es nicht versteht oder nicht mitzieht — das kennen viele Paare. Mehrere Elternteile haben mir erzählt, dass das gemeinsame Coaching ihnen nicht nur in der Elternrolle geholfen hat, sondern auch als Paar: Sie sind wieder ins Gespräch gekommen, haben ausgesprochen, was sie sich wünschen und was sie belastet, und haben sich auf gemeinsame Werte und eine gemeinsame Haltung geeinigt. Das schweißt zusammen und es entspannt die Familiensituation.

Du weißt danach, wie du reagierst, wenn es brennt — nicht weil du eine Technik abrufst, sondern weil du weißt, was dir wichtig ist. Du kannst das Eisen schmieden, wenn es kalt ist — Gespräche führen, wenn Ruhe herrscht, nicht im heißen Moment. Und du kannst dein eigenes Verhalten unabhängig vom Verhalten deines Kindes steuern.

Das klingt einfach. Das ist es nicht. Aber es ist möglich.

Für wen ist das Elterncoaching nach Neuer Autorität ideal — und für wen nicht?

Für dich, wenn du nicht nur die aktuelle Situation überstehen willst, sondern wirklich etwas verändern möchtest — in dir, in der Beziehung zu deinem Kind, im Alltag. Wenn du bereit bist, auch an dir selbst zu arbeiten und nicht nur auf das Verhalten deines Kindes zu schauen. Wenn du Zeit und Kapazität für 6–8 Sitzungen über mehrere Monate mitbringst. Und wenn dir eine Begleitung wichtig ist, die ehrlich mit dir ist — nicht nur nett.

Du kannst alleine kommen oder gemeinsam mit deiner Partnerin oder deinem Partner — beides ist möglich und oft sehr sinnvoll.

Viele, die zu mir kommen, bringen eine lange Geschichte mit. Das darf so sein. Du musst nicht erst „bereit" sein, um anzufangen.

Nicht das Richtige für dich, wenn du dir erhoffst, dass dein Kind durch das Coaching "repariert" wird, ohne dass du selbst etwas veränderst. Oder wenn du konkrete Erziehungsratschläge und klare Verhaltenstipps suchst, die du direkt einsetzen kannst. Das ist ein anderer Ansatz — und ich sage das offen, weil es dir Zeit und Geld spart.

Viele suchen zunächst nach Erziehungsberatung oder Familienberatung — was ich anbiete, geht in dieselbe Richtung: vertraulich, ohne Warteliste, ohne Amt.

Wenn du unsicher bist, welches Format zu dir und deiner Situation passt: Das kostenlose Erstgespräch ist genau dafür da.

Fazit: Es braucht ein Dorf — und ich helfe, es zu bauen

Es gibt für vieles keine schnelle Lösung. Und ich verspreche auch keine.
Aber ich erlebe in meiner Arbeit, was möglich ist, wenn Eltern sich wirklich begleiten lassen — wenn sie aufhören, alleine zu kämpfen, und anfangen, aus ihrer eigenen Haltung heraus zu führen.

Nicht aus Angst. Nicht aus Erschöpfung. Sondern aus dem, was ihnen wirklich wichtig ist.

Die Neue Autorität nennt das — und ich habe dafür frei nach Dennis Haase das Bild der Vitamine übernommen: jene Ressourcen, die jede Familie für sich immer wieder auffüllen kann und die tragen, wenn es schwierig wird.
Und was ich mir wünsche — langfristig, als echte Vision: dass Elterncoaching so selbstverständlich wird wie eine Paartherapie oder eine Supervision. Dass Eltern früher kommen, bevor der Druck zu groß wird. Und dass die Scham, die so viele davon abhält, sich Unterstützung zu holen — über die ich hier geschrieben habe — irgendwann einfach weg ist.


Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen — das wussten wir schon immer. Nur dass wir uns dieses Dorf heute oft bewusst bauen müssen. Nicht warten, bis es entsteht, sondern fragen: Wer gehört dazu? Wem vertraue ich? Wo bekomme ich Unterstützung, ohne Angst vor Urteilen? Elterncoaching ist für mich ein Teil dieses Dorfes. Ein Ort, an dem Eltern nicht funktionieren müssen, sondern Unterstützung bekommen. Und je mehr Familien das erleben, desto mehr Wir wächst in unserer Gesellschaft. Das fängt immer klein an. Bei einem Gespräch. Bei dem Mut, sich zu melden.

Wenn du neugierig bist, ob das Elterncoaching nach Neuer Autorität zu dir passt: Der erste Schritt ist ein kurzes, kostenloses Kennenlerngespräch — ca. 20 Minuten, unverbindlich, damit wir beide schauen können, ob und wie ich dir helfen kann.

Ich arbeite in Bremen und online — meld dich gerne, egal von wo.

Schreib mir eine Mailoder eine Nachricht via WhatsApp— ich freue mich, von dir zu hören.

Newsletter · Jeden Donnerstag

Du musst da nicht alleine durch.

Mein kostenloser Newsletter: 5 Minuten Neue Autorität & Elterncoaching – ehrlich, persönlich, direkt in dein Postfach.

Newsletter abonnieren (für 0,- €)
Sona Terlohr – Elterncoach

Hat Dir das gefallen? 🩷

Dann lies hier weiter:

Weiter
Weiter

KI: Chance oder Gefahr für Elterncoaching?