Monatsrückblick April 2026: Welpe, Newsletter-Start und ein besonderer Gedenktag

Շնորհավոր Սուրբ Զատիկ Schnorhavor surp zadig - Frohe Ostern

April, April – macht, was er will. Und genau so hat sich dieser Monat auch angefühlt: festlich, aufreibend, bunt und voller Anfänge.

In diesem Monatsrückblick April 2026 erzähle ich von unserem armenischen Osterfest, den ersten Wochen mit unserem Kleinpudelwelpen Shunig, einer Gastschülerin aus Australien und meinem Start in den Newsletter.

Zwischen Alltag, Coaching, Garten und Familienleben zeigt dieser Monatsrückblick, wie sich Selbstständigkeit, Familienleben und persönliche Themen im Alltag verbinden – mit allen Höhen und Herausforderungen.

Berufliches im April 2026: Coaching, Reflexion & mein Newsletter-Start

Beruflich fühlte sich der April kurz und routiniert an: einige Business Coaching-Sitzungen – 1:1 und live. Themen waren hier z.B., einmal die eigene Führungshaltung klären und auch eine Wertearbeit habe ich begleitet (“Was ist mir wichtig, welche Werte sind kompromisslos für mich im Beruf”). Weiter hatte ich im April 2 Termine mit langjährigen Klientinnen, mit denen ich im Abstand von 6 bzw. 8 Wochen ihren beruflichen Alltag reflektiere und aktuelle Themen mit ihnen bearbeite. Es ist für mich immer wieder so schön und interessant, durch und mit den Klientinnen in unterschiedliche Berufsfelder und Fragestellungen einzusteigen. Und natürlich zeigt sich auch hier: Lernen geht durch Beziehung. Supervision und berufliche Reflexion sind ja nichts anderes als persönliche Weiterbildung und Weiterentwicklung. Durch die jahrelange Zusammenarbeit hat sich die Arbeitsbeziehung zu den Klienten und Klientinnen stetig intensiviert und verbessert.

In einem weiteren Praxistreffen mit Kolleg*innen haben wir Organisatorisches geklärt, uns fachlich ausgetauscht und auch persönlich lernen wir uns dadurch immer näher kennen. Das schätze ich sehr .

Ende April habe ich mich bei Judith Peters Online-Kurs „Double your List" angemeldet – und schon in der ersten Woche ging es richtig los. Die Anmeldeseiten meines Newsletters werden gerade überarbeitet und in zwei Wochen werde ich meinen ersten Newsletter verschicken. Ab dann: jeden Donnerstag. Ich freue mich sehr darauf! 💌 hier kannst Du Dich schon für meinen Newsletter anmelden.

Weiterbildung & Workshops: „Mehr Matsch“ im LiLuBa Bremen

Ende April hat Harald wieder einen Workshop im LichtundLuftbad gegeben – Draußenarbeit mit Kindergartenkindern. Es ist einfach ein toller Ort, und die Mischung aus aktiver, praktischer Fortbildung, Fachinformationen und Austausch zu Sicherheitsfragen kommt immer wieder gut an. „Mehr Matsch!" steht da bildlich für mehr Draußensein und echte Erlebnisse für Kinder – viel Aufwand und Vorbereitung, die sich lohnen!

Weitere Formate für pädagogische Fachkräfte sind geplant (Arbeitstitel):

  • “Mehr Matsch 2.0” bzw. eine Fortsetzung mit neuen praktischen Impulsen zur Draußenarbeit zu jeder Jahreszeit mit Kindern.

  • Außerdem eignet sich das Format großartig als Teambuildung-Aktion, optional ergänzt um eine Supervision.

  • “Messer, Gabel, Schere, Licht…” - Schnitzen und Handwerkern mit echten Werkzeugen mit Kindergartenkindern.

  • Die Vitamine der Neuen Autorität - mit Transparenz, Unterstützung & Öffentlichkeit Krisen im Kitaalltag begegnen & wieder in eine handlungsfähige und souveräne Haltung kommen

Hier findet ihr unser Beratungs-und Coaching Angebot für pädagogische Fachkräfte und weitere Blogartikel zur Draußenarbeit mit Kindern. Auf den Fotos 👇 seht ihr die Tongesichter und, natürlich, Stockbrot und selbst gekochte Gemüsesuppe gehören unbedingt dazu!

Ostern feiern: Armenisches Osterfest mit Familie & Traditionen

Ostern ist für uns als armenische Familie ein wichtiges Fest im Jahr. Ein großer Osterbrunch mit Familie und Freunden, vielen selbstgefärbten Eiern, und Speisen, die für uns seit Jahren dazu gehören: Kuku (ein armenisches Kräuteromelett, das wir gerne mit Joghurt essen), Salad Olivier und eine Lachsmousse. Und natürlich ein Osterzopf. Es ist eine große bunte Tafel, an der wir lange sitzen, bis wir es nicht mehr aushalten und in den Garten gehen, in dem der 🐇 Schokoeier für Groß & Klein versteckt hat. Dann kommt noch ein Gläschen Cremant hinzu und so plätschert der Tag dann schlemmend und quatschend vor sich hin 🩷. Leider konnten dieses Jahr einige Familienmitglieder nicht dabei sein und, tatsächlich konnte dieses Jahr kein Enkelkind überredet werden, mit dem Großvater zur Osternacht in den Bremer Dom zu gehen - eine immer wieder sehr berührende und besondere Messe (ein Event! Große Empfehlung!).

Unsere Jüngste hat dieses Jahr Instagram sei Dank 😉 eine neue Technik zum Ostereier-Färben ausprobiert: Eier mit Rasierschaum und Lebensmittelfarben färben. Das Ergebnis waren wunderschöne, weiche Pastelltöne. Der Aufwand hielt sich wirklich in Grenzen und es hat Spaß gemacht – vor allem dieser fluffige duftige gefärbte Rasierschaum war schon ein lustiges Material! Ansonsten sind wir da klassisch mit gefärbten gekochten Eiern (braucht man ja schließlich für den “Eier-Kampf”) und ausgepusteten Eiern, zum Anmalen mit Wasserfarben und Aufhängen.

Leben mit Welpe: Die ersten Wochen mit Kleinpudel Shunig

Die ersten Wochen mit unserem Kleinpudelwelpen Shunig waren – wie soll ich es sagen – sehr aufregend. Und ja, auch aufreibend. Er ist erst zehn Wochen alt und soll eigentlich bis zu zwanzig Stunden am Tag schlafen. Leider weiß er das nicht. Alles ist so spannend, dass an Schlafen tagsüber kaum zu denken ist.

Zwei Tage war ich wirklich verunsichert: er hat angefangen zu kläffen und nach mir zu schnappen. Zum Glück haben wir da schon mit der Welpenschule „Blauer Hund" angefangen – und dort hat man uns sehr beruhigt. Er ist ein völlig normaler, aufgeweckter Welpe! Mit ein paar gezielten Tipps – ausreichend Zerrspielen über den Tag verteilt, genug Spaziergänge, und die Hundebox mit einem Kong (eine Art befüllbarer Kauartikel, der ein bisschen wie eine Nuckelflache wirkt) bei Müdigkeit – wurde es schnell deutlich besser. Wir gewöhnen uns langsam an einen gemeinsamen Tagesablauf. Es ist ein bisschen absurd, dass wir von Bremen bis nach Wulsbüttel zur Hundeschule fahren…aber nachdem sie mir von 2 Freunden unabhängig voneinander empfohlen worden ist, war ich überzeugt, und tatsächlich ist auch die gemeinsame Fahrzeit mit unserer Jüngsten schön. Ein gute Aktion zu dritt! Madleine und Rolf Franck von der Hundeschule haben auch Bücher geschrieben und ich habe schon einige davon gelesen. Besonders hilfreich und gut finde ich dieses hier*. Für uns ist ja wirklich alles neu und wir haben bisher überhaupt keine Erfahrungen mit Hunden.

Und ja, er schläft im Bett. Kontaktliegen ist für Hunde die natürliche Schlafumgebung – und außerdem merken wir so automatisch, wenn er raus muss. Die Nächte klappen wunderbar: sieben bis acht Stunden Schlaf von Anfang an. Tagsüber mit dem “Stubenrein werden” ist noch eine Baustelle – aber wir sind dran. 🐾

Gastschülerin aus Australien: Unser Alltag im Schüleraustausch

Nach den Osterferien gab es ein weiteres Highlight: Unsere neue Gastschülerin ist eingezogen. Sie ist 18 Jahre alt, kommt aus Australien (Perth) und wird im Rahmen des Rotary-Austauschs bis zu den Sommerferien bei uns bleiben.

Der erste Eindruck: sehr nett, aufgeschlossen – und sie spricht schon richtig gut Deutsch! Das hat uns wirklich überrascht und freut uns sehr. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Wochen.

24. April Gedenktag: Armenischer Völkermord & Erinnerungskultur

Der 24. April 1915 ist für uns als armenische Familie ein besonderer Tag. Zur Bremer Gedenkfeier zum 111. Jahrestag des türkischen Völkermords an den Armeniern und den anderen christlichen Völkern im Osmanischen Reich hat der Gemeindepfarrer Hratsch Biliciyan die Seelenmesse am Khatchkar, dem Bremer Kreuzstein, gelesen, der Vizepräsident der Bremischen Bürgerschaft, Ralph Saxe, hielt eine berührende Gedenkrede und forderte eine stärkere Hinwendung zu einer Erinnerungskultur, die immer zugleich auch in die Zukunft weisen müsse.

Im Anschluss die von Tate Reit moderierte Lesung der Schriftstellerin und Journalistin Laura Cwiertnia, deren Roman „Auf der Straße heißen wir anders"* mittlerweile auch schon Eingang in den Deutsch- und Geschichtsunterricht an unseren Schulen gefunden hat. Ein toller Roman, der in Bremen startet und mit einer Reise nach Armenien eine großartige Familiengeschichte erzählt und gleichzeitig, quasi by the way, Armeniens Geschichte und Gegenwart beschreibt. Ich habe das Buch sehr begeistert gelesen und empfehle es absolut! Die Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, Antje Grotheer, setzt mit ihrer Rede der Veranstaltung ein weiteres Glanzlicht auf. Sehr persönlich, sehr engagiert, setzt sie darauf, die Geschichten der Opfer des Genozids sichtbarer zu machen, aber ebenso die Geschichten und Schicksale der Armenierinnen und Armenier, die in der Diaspora leben, sichtbarer zu machen: Erinnerung als Mahnung an die Zukunft.

Erst wenn in türkischen und deutschen Schulbüchern selbstverständlich und historisch korrekt über den Völkermord unterrichtet wird, ist eine Heilung des Traumas möglich. Seit über 50 Jahren gehe ich jährlich zu Gedenkfeier - als Teil der Generation, die auf eine umfängliche Anerkennung wartet. Ich frage mich, wie wird es für unsere Kinder sein? Ich möchte Hoffnung haben, dass die nächste Generation diejenige der Aufarbeitung ist….

Garten im April: Anzucht, Abhärten & erste Ernte im Frühling

Die Tulpen blühen in voller Pracht, und die Anzucht eskaliert langsam aber sicher. Die Tomaten stoßen schon an die Pflanzenlampe an, und ich freue mich riesig darauf, wenn es spätestens Mitte Mai – nach den Eisheiligen – mit allen Pflanzen in den Garten geht.

Bis dahin heißt es: abhärten. Täglich für ein paar Stunden alle Pflänzchen auf den Balkon, dann wieder rein – und die Stunden pro Tag steigern. So werden sie stark und wetterfest, wenn sie „ausziehen". Den ersten Rhabarberkuchen des Jahres, natürlich mit Baiser, haben wir schon verputzt – und zum allerersten Mal grünen Spargel direkt aus dem eigenen Garten geerntet. 🥳

Ausblick auf Mai 2026: Newsletter, Garten & Alltag mit Hund

  • Familienbesuch – sehr schön 🥰

  • Der Mai ist durch Himmelfahrt und Pfingsten ohnehin ein kurzer Monat

  • Schwerpunkt: der Newsletter und die Organisation von Berufsalltag und Hundewelpen – es bleibt eine Herausforderung

  • Im Garten geht es jetzt richtig ab – da wartet eine Menge Arbeit

Es war ein schneller Monat, etwas raschig und voll - huch, nu ist er schon vorbei und wir tanzen in den Mai! 💃


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Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2026: Business, Garten und Leben mit Hund