Monatsrückblick Januar: Zwischen Winterruhe und Aufbruch

Ein Schneesofa vorm Haus 😍

Der Januar war ein Monat voller Gegensätze. Draußen: Winter, Schnee, Eis, Stillstand. Drinnen: Gedanken, Entscheidungen, Projekte, Pläne. Zwei Geburtstage, viele organisatorische Fragen, neue berufliche Klarheit, Muskelkater, Gartenträume und die leise Vorfreude auf einen kleinen Hund, der vielleicht bald unser Leben auf den Kopf stellt.

Dieser Monatsrückblick auf den Januar 2026 zeigt, warum sich mein neues Jahr erst ab dem 20. Januar wirklich nach Anfang angefühlt hat – und wie sich zwischen Winterruhe, Familie, Elternsein und beruflicher Neu-Ausrichtung langsam ein klarer Fokus entwickelt hat.

Inhalt

Winter, Familie und das Älterwerden der Kinder

Der Januar stand für mich stark im Zeichen von Familie – genauer gesagt: dem Älterwerden meiner Kinder. Eines ist 16 geworden, das andere 18. Und auch wenn diese Zahlen erst einmal nüchtern wirken, haben sie bei mir einiges in Bewegung gebracht.

Durch die beiden Januargeburtstage verlängert sich für mich gefühlt jedes Jahr der Dezember. Feiertage, Geschenke, Organisation, Gespräche, Emotionen – all das zieht sich bis weit in den Januar hinein. Ein wirklicher Start ins neue Jahr fühlt sich für mich erst ab etwa dem 20. Januar realistisch an.

Besonders der 18. Geburtstag hat mich beschäftigt. Einerseits bleibt alles gleich. Andererseits ändert sich plötzlich sehr viel. Verantwortung verschiebt sich, Zuständigkeiten klären sich neu – emotional und ganz praktisch. Genau daraus sind auch zwei Blogartikel entstanden, in denen ich meine Gedanken und Erfahrungen festgehalten habe (Links zu den Artikeln unten am Ende dieser Seite).

Und dann kam pünktlich zum Geburtstag Post von der Bundeswehr – der Fragebogen für junge Frauen. Ein Moment, der noch einmal deutlich gemacht hat: Ja, hier beginnt wirklich ein neuer Lebensabschnitt.

Draußen zeigte der Winter ziemlich klar, was seine Aufgabe ist: Innehalten. Ruhe. Kräfte sammeln. Tiefschnee in Bremen am 9. Januar, vereiste Straßen, kein Fahrradfahren möglich. Schule fiel einmal wegen Schnee, einmal wegen Streik aus. Die Natur war eindeutig im Ruhemodus – und ich habe gemerkt, wie gut mir diese Langsamkeit eigentlich tut.

Fokus, Entscheidungen und neue berufliche Klarheit

Gleichzeitig war innerlich und beruflich erstaunlich viel los. Ich spüre gerade einen starken Tatendrang – fast schon eine Unruhe. Viele Ideen, viele Projekte, viel Energie. Und genau das hat mich auch ein bisschen unter Druck gesetzt.

Eine wichtige Entscheidung habe ich im Januar bewusst getroffen: Ich fokussiere mein Coaching-Angebot noch klarer auf Elterncoaching, Systemische Präsenz und Neue Autorität. Der kollegiale Austausch bei unserem Praxistreffen hat mir dafür den letzten Schubs gegeben – weg von Zweifel, hin zu Klarheit.

Ich habe gemerkt: Mein Bauch weiß das schon lange. Jetzt ziehe ich nach.
Mit Mut voraus.

Ganz konkret habe ich angefangen, diesen Fokus sichtbar zu machen – zum Beispiel mit einer überarbeiteten E-Mail-Signatur. Ein Blogartikel zu diesem Prozess ist bereits in Arbeit 😉

Körperlich war der Januar ebenfalls sehr präsent: Ich gehe fleißig zweimal die Woche zum Fitness bei Werder (wirklich anstrengend!) und einmal zum Yoga. Dazu fast tägliche Spaziergänge. Ergebnis: fast durchgehend Muskelkater – aber auch das gute Gefühl, meinem Körper etwas zurückzugeben.

Garten, Energiefragen und Vorfreude auf das, was kommt

Ein echtes Januar-Highlight war für mich der Beginn der Gartensaison – zumindest theoretisch und auf der Fensterbank. Ich habe Saatgut gesichtet, sortiert, neues bestellt und den Aussaatkalender von Marie Wurzelwerk ausgefüllt. Jetzt habe ich einen Plan!

Los ging es mit Chili, Paprika, Basilikum und Blumenkohl – und tatsächlich sprießt es schon in den Aussaatschalen. Die Pflanzenlampen mussten jetzt dringend aufgehängt werden, bald folgen Auberginen. Auch Saatgut und Pflanzkartoffeln sind bestellt. Es fühlt sich ein bisschen an wie Vorfreude in Grün.

Parallel dazu beschäftigen mich weiterhin unsere Energiethemen. Nach den persönlichen Erfahrungen mit dem Einbau unserer Wärmepumpe (die viele Reaktionen ausgelöst haben) habe ich mir im Januar zwei Angebote für eine PV-Anlage eingeholt. Und ehrlich gesagt: Ich verstehe gefühlt noch kein Wort. Speichergröße, Dachstatik, Notstromfunktion, Tesla-Batterie im Keller – viele Fragen, wenig Klarheit. Ich bin sehr gespannt auf unsere Stromrechnung in diesem kalten Winter und merke: Da wartet noch einiges an Einarbeitung auf mich.

Und dann ist da noch diese leise, große Vorfreude: Wir haben einen dunkelbraunen Pudelwelpen gefunden, im Januar geboren. Im Februar fahren wir ihn besuchen – und wenn alles passt, zieht er Ende März bei uns ein. Allein dieser Gedanke macht den Winter ein bisschen heller.

Was im Januar sonst noch los war

  • Einladung zum Treffen der neuen Gründungsinitiative Jugendschule Bremen – ich freue mich sehr über diesen neuen Anlauf

  • Viele Erinnerungen an den letzten Gründungsversuch, bei dem ich Projektleitung war – umso mehr Hoffnung für dieses tolle Konzept

  • Anmeldung zur Blogdekade bei Judith Peters: 10 Blogartikel in 10 Tagen – intensiv, aber genau richtig

  • Mein erster Newsletter wurde nochmal verschoben – und das ist okay

  • Klarheit wächst, dass Newsletter, Blog und Social Media jetzt besser zusammenpassen dürfen

Mein Blog-Rückblick auf den Januar 2026

Im Januar sind einige sehr persönliche und zentrale Texte entstanden:

Außerdem hat Harald auf unserer Website veröffentlicht:

Ausblick auf den Februar

  • Besuch beim Pudelwelpen 🐾

  • Start der Blogdekade – Fokus, Schreiben, Tiefe

  • Weiterarbeit an meinem Elterncoaching-Angebot

Diesen Rückblick schreibe ich in den sogenannten Zeugnissferien (2 Tage!) - also, auf ins 2. Schulhalbjahr!

Pink im Schnee - ist und bleibt meine Lieblingsfarbe

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