Wechseljahre und Wutausbruch: Wenn Selbststeuerung plötzlich schwerer fällt

Sona Terlohr am Strand, Text-Overlay: Nach den Kindern ist vor den Wechseljahren - Beitragsbild zum Blogartikel über Wechseljahre und Selbststeuerung

Beim Schulabschiedsfest im Sommer spricht mich eine Bekannte an, die ich lange nicht gesehen habe. Sie erzählt mir, wie sehr es sie beeindruckt hat, dass ich vor einem Jahr am Lagerfeuer so offen über meine Wechseljahre gesprochen habe. Ich musste kurz überlegen, was sie überhaupt meinte.

Meine Frauenärztin hatte mich beim Check-up gefragt: "Na, Sie sind ja nun auch schon am Beginn der Wechseljahre?" Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Ich wusste nichts. Gar nichts. "Haben Sie Beschwerden?", fragte sie weiter. Keine Ahnung, was das überhaupt für Beschwerden sein sollten.

Ein paar Tage später habe ich mir "Woman on Fire" gekauft, den Bestseller von Sheila de Liz, und bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Das Buch ist nun wirklich keine mega Literatur, aber knackig, kurz die Fakten gut leserlich auf den Punkt gebracht - ich fand das einen sehr guten schnellen Einstieg in das Thema! 


Da war eine lange Liste mit möglichen Beschwerden, und ich konnte fast überall ein Häkchen dranmachen. Stimmungsschwankungen. Depressive Verstimmung. Unausgeglichenheit. Reizbarkeit. Plötzliche Gelenkschmerzen. Juckende Haut. Nächtliche Schweißausbrüche.

Ich hätte dieses Buch gerne schon zehn Jahre früher gelesen.

"Woman on Fire" hat mir erklärt, was in meinem Körper passiert.

Was mich seitdem aber auch umtreibt, ist die Stelle danach: was das mit mir als Mutter macht, wenn gleichzeitig mein Teenager mitten in der Pubertät steckt. Genau darüber schreibe ich hier.

Und genau davon habe ich am Lagerfeuer erzählt, ohne zu ahnen, dass es bei meiner Bekannten hängen bleibt und über ein Jahr später noch nachwirkt. Sie hat sich seitdem selbst mit dem Thema beschäftigt, und als Personalverantwortliche fing sie an, Wechseljahre auch bei ihren Mitarbeiterinnen mitzudenken, ein Thema, das vorher schlicht nicht auf ihrem Schirm war.

Kurz gesagt:
Ab Ende 30 verändert sich hormonell einiges, lange bevor die eigentlichen Wechseljahre beginnen, und genau das trifft die Selbststeuerung, eine tragende Säule der Neuen Autorität. Kommt noch ein pubertierendes Kind dazu, treffen zwei Gefühlsstürme aufeinander, und auch am Arbeitsplatz wird das Thema meist verschwiegen statt angesprochen. Was hilft, ist nicht mehr Disziplin, sondern das Verstehen der Biologie, offene Worte und echte Unterstützung.
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Was passiert in der Perimenopause wirklich?

Perimenopause ist die hormonelle Übergangsphase vor der eigentlichen Menopause, in der die Eierstöcke immer unregelmäßiger Hormone produzieren (Hinweis zur Begrifflichkeit: manche Quellen trennen noch feiner in Prämenopause und Perimenopause, im Alltag wird meist die ganze Übergangszeit einfach "Wechseljahre" genannt, mehr dazu unten in den FAQ). Sie kann laut Menopause Zentrum schon in den späten 30ern beginnen, deutlich bevor die Menopause selbst eintritt. Die liegt im Schnitt Anfang 50. Manche merken davon kaum etwas: laut DAK hat ein Drittel der Frauen nur leichte Symptome. Bei anderen dauert die Phase mit spürbaren Beschwerden mehrere Jahre: vasomotorische Symptome wie Hitzewallungen und Nachtschweiß betreffen laut Studienlage 60 bis 80 Prozent der Frauen in dieser Zeit.

Das Tückische: Die Perimenopause kündigt sich selten mit dem klassischen Bild der "Wechseljahre" an, sondern kommt eher über Umwege: Schlafstörungen, die sich anfühlen wie Dauerstress, ein Zyklus, der plötzlich durcheinander kommt, und eine Reizbarkeit, die einen selbst überrascht. Wer das nicht kennt, sucht den Fehler meist zuerst bei sich ("Ich bin einfach nur noch dünnhäutig") statt bei den Hormonen.

Übrigens bin ich mit diesem Thema gerade nicht allein: Ende Juli 2026 ist bei ARD Wissen die Doku "Perimenopause - Bin ich schon drin?" gestartet, eine Produktion des SWR. Sie begleitet Frauen wie Svenja Post ("Tante Kante"), die Anfang 40 ist und sich plötzlich selbst nicht mehr wiedererkennt, und zeigt, wie schwer allein schon die Diagnose fällt: eine Gynäkologin aus Innsbruck forscht sogar an einem eigenen Biomarker dafür. Den Trailer und die ganze Doku findest du in der ARD Mediathek. Sehr zu empfehlen!

Warum die Selbststeuerung als Erstes leidet

Weil sie in der Perimenopause direkt biologisch angegriffen wird. Selbststeuerung ist eine der tragenden Säulen der Neuen Autorität und der Systemischen Präsenz: die Fähigkeit, im Moment der Provokation nicht sofort zu reagieren, sondern die eigene Reaktion bewusst zu verzögern, erst durchatmen, dann handeln. "Das Eisen schmieden, wenn es kalt ist", wie Haim Omer es nennt: Konflikte klären, wenn die Wogen sich geglättet haben, nicht mitten im Sturm.

Östrogen wirkt im Gehirn auf Serotonin, Cortisol und Dopamin (also genau die Botenstoffe, die Stimmung und Impulskontrolle regulieren) und wirkt zusätzlich auf Hirnareale wie die Amygdala, unser Gefühlszentrum. Sinkt der Östrogenspiegel unregelmäßig, gerät dieses System ins Wanken: Forschung deutet darauf hin, dass schwankendes Estradiol die Serotonin- und Dopaminaktivität beeinflusst und so emotionale Instabilität begünstigen kann, Wechselweise fasst das gut zusammen. Dazu kommt: Schon einzelne Nächte mit unterbrochenem Schlaf erhöhen nachweislich die Reizbarkeit, weil dem Gehirn dann schlicht weniger Kapazität für Emotionsregulation bleibt, und gerade gestörter Schlaf gehört zu den häufigsten Beschwerden dieser Phase.

Das heißt nicht, dass Selbststeuerung plötzlich unmöglich wird. Es heißt, dass sie in dieser Phase mehr Energie kostet als vorher. Wer sich dafür verurteilt, kämpft gegen die eigene Biologie an, statt mit ihr zu arbeiten.

Was passiert, wenn Pubertät und Perimenopause aufeinandertreffen?

Rechnerisch ist es fast unvermeidlich: Wer mit Anfang 30 Mutter wurde, ist genau dann in der Perimenopause, wenn die eigenen Kinder in die Pubertät kommen. Zwei Lebensphasen, die beide von Gefühlsausbrüchen geprägt sind, treffen im selben Haushalt aufeinander und verstärken sich gegenseitig, weil Schlafmangel und Stress wie ein Brennglas wirken.

Bei mir sieht das im Alltag so aus: Meine Tochter knallt die Tür und wirft sich heulend aufs Bett, und irgendetwas in mir kippt sofort in Verständnis, ich weiß ja genau, wie sich das anfühlt. Gleichzeitig weiß ich auch: in dreißig Minuten läuft sie wieder fröhlich telefonierend aus dem Haus, während ich von der letzten durchwachten Nacht noch komplett erledigt bin und mich frage, ob das jetzt das Altwerden ist. Mein Sohn futtert nebenbei Proteine und wird jeden Tag ein muskulöser, während ich das Gefühl habe, kaum noch etwas essen zu dürfen, ohne zuzunehmen. Drei Körper im selben Haus, alle mitten im hormonellen Umbau, nur in entgegengesetzte Richtungen.

Beide Phasen ähneln sich sogar in dem, was sie im Körper anrichten:

BereichPubertät (beim Kind)Perimenopause (bei dir)
SchlafVerschobener Schlafrhythmus, spätes EinschlafenNächtliches Aufwachen, Nachtschweiß (bei bis zu 80 % der Frauen in dieser Phase)
StimmungStarke, schnell wechselnde Gefühle durch die HormonumstellungReizbarkeit durch schwankendes Östrogen, das auf Serotonin und Cortisol wirkt
ImpulskontrollePräfrontaler Cortex noch im Umbau, Impulse schwerer zu bremsenSelbststeuerung braucht spürbar mehr Energie als sonst

Dazu kommt für viele die Sandwich-Position: eigene Kinder, oft noch der Job, manchmal die Pflege der eigenen Eltern gleichzeitig. Laut einer Allensbach-Studie kennen 82 Prozent der Frauen zwischen 40 und 59 das Gefühl der totalen Überforderung, genauso viele leiden unter Zeitnot. Nicht zufällig gelten die Jahre zwischen 40 und 50 laut einer vielzitierten Untersuchung als die Phase im Leben mit dem größten Risiko, in eine Depression zu fallen.

Wenn du also merkst, dass du schneller explodierst als früher, obwohl du dieselben Werkzeuge anwendest wie immer, dann ist das kein Charakterfehler, sondern eine biologische und strukturelle Doppelbelastung, die einen Namen verdient.

Spannend am Rande: In der oben erwähnten ARD-Doku kommt auch eine Frau vor, deren ADHS-Symptome sich in der Perimenopause spürbar verstärken. Das ist kein Zufall: Östrogen und Progesteron wirken auf dieselben Botenstoffe, die auch bei ADHS eine Rolle spielen, Fachleute beschreiben das für den weiblichen Zyklus ausführlich. Der gleiche Mechanismus zeigt sich spiegelverkehrt in der Pubertät: Mädchen mit ADHS erleben dort häufig eine Verschärfung ihrer Symptome, weil die einsetzenden Hormonschwankungen auf einen präfrontalen Cortex treffen, der selbst noch mitten im Umbau ist. Wenn bei dir zeitgleich ein pubertierendes Kind mit ADHS-Diagnose im Haus wohnt, wäre das für sich schon einen eigenen Artikel wert.

Wechseljahre am Arbeitsplatz: totgeschwiegenes Thema

Kaum, und genau das ist das Problem. Eine Bekannte von mir hat vor Kurzem eine neue Stelle als Schulleiterin angetreten. Nach ein paar Wochen sagte ihre Sekretärin zu ihr, wie erleichtert sie sei, endlich eine Chefin zu haben, die das Thema Wechseljahre wertschätzend anspricht und Verständnis zeigt, statt dass sie alles kaschieren und sich schämen müsste. Die Sekretärin litt unter heftigen, plötzlichen Hitzewallungen und ebenso plötzlicher Müdigkeit, beides mitten im Arbeitsalltag, beides bisher totgeschwiegen.

Ich weiß nicht, ob es nur meine eigene Wahrnehmung ist, aber ich habe das Gefühl, dass Wechseljahre gerade tatsächlich sichtbarer werden. Nicht mehr nur als peinliches Schwitzen abgetan, sondern als echtes Thema auch für die Arbeitswelt: wie bleibt weibliche Arbeitskraft erhalten, was lässt sich am Arbeitsplatz anpassen, wo braucht es Aufklärung, bei den Frauen selbst, in der Familie und bei Arbeitgebenden gleichermaßen?

Genau da setze ich inzwischen auch beruflich an. Ich biete Workshops und Info-Input zum Thema Wechseljahre am Arbeitsplatz an, wahlweise für Führungskräfte oder für interessierte Frauen im Unternehmen. Wo hakt es bei euch, was fehlt an Aufklärung, welche Lösung passt zu eurem Unternehmen? Das erarbeite ich gerne individuell mit euch, von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung. Auch ein Beitrag für eure interne Kommunikation oder Mitarbeiterzeitschrift ist möglich. Bist du selbst in einer Position, in der du das Thema bei euch anstoßen könntest, oder betrifft es dich gerade ganz persönlich? Dann schreib mir gerne an info@terlohr-coaching.de, ich freue mich über jede Anfrage.

Was hilft jetzt wirklich?

Ich gehe das im Sinne der Neuen Autorität mit folgenden "Vitaminen" an: Transparenz, Öffentlichkeit, Deeskalation und Unterstützung. Also z.B., benennen statt verdrängen. Sprich offen aus, was gerade in dir vorgeht, gegenüber deinem Partner, deinen älteren Kindern, dir selbst. Das nimmt Scham raus und macht die eigene Reaktion für alle einordbar.

Dazu kommt die Verzögerung, bewusst eingeplant. Wenn die Zündschnur kürzer ist als sonst, hilft ein fester Satz für den Moment der Provokation: "Ich melde mich später dazu." Das ist Selbststeuerung unter erschwerten Bedingungen.

Ich selbst habe mich für bioidentische Hormone entschieden, eine individuelle Entscheidung, über deren Wirkung ich mir ehrlich gesagt nicht immer sicher bin. Manchmal merke ich einen Unterschied, manchmal nicht. Was mir wirklich geholfen hat, war etwas anderes: mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, mich zu informieren, mich auszutauschen. Das hat mich aus einer Art Hilflosigkeit rausgeholt, aus dem Gefühl, jetzt einfach "alt und depressiv" zu werden, ohne dass ich etwas dagegen tun könnte.

Die Alternative wäre ja: Augen zu und durch, einfach aushalten, bis es vorbei ist. Aber was heißt "durch sein" eigentlich? Kein Sex mehr? Erhöhte Herz-Kreislauf-Risiken? Einfach eine geringere Leistungsfähigkeit hinnehmen? Ich habe darauf keine fertige Antwort, aber ich finde, die Frage gehört gestellt, statt sie wegzulächeln.

Und dann ist da noch das Unterstützungsnetzwerk. Neue Autorität sagt: Eltern stehen nie allein da, sondern in Beziehung zu einem Netzwerk. Genau das gilt jetzt auch für dich selbst. Hol dir Entlastung, sprich mit Freundinnen, die das kennen, oder mit einer Ärztin, die sich mit Perimenopause auskennt - und wenn deine das Thema abtut, such eine andere!

Selbstfürsorge ist in dieser Phase kein Extra, sondern die Voraussetzung dafür, präsent bleiben zu können. Abwimmeln und erdulden, Zähne zusammenbeißen und heimlich weinen, kann man mal machen. Aber wenn der Leidensdruck da ist: sucht euch Unterstützung.

Häufige Fragen
Ist Perimenopause dasselbe wie Wechseljahre?
Nicht ganz, auch wenn beide Begriffe im Alltag oft gleichgesetzt werden. Perimenopause bezeichnet genau die Übergangsphase mit den stärksten Hormonschwankungen, meist Jahre vor der letzten Periode. "Wechseljahre" beziehungsweise "Klimakterium" ist der deutsche Sammelbegriff für die gesamte Phase, inklusive der eigentlichen Menopause (dem Zeitpunkt der letzten Periode) und der Zeit danach. Wer die typischen Symptome schon Jahre vor der Menopause spürt, ist fachlich also in der Perimenopause, sagt im Alltag aber trotzdem einfach "Wechseljahre", so wie ich es in diesem Artikel auch mache.
Ab wann kann die Perimenopause beginnen?
Bei vielen Frauen schon in den späten 30ern oder frühen 40ern, deutlich vor der eigentlichen Menopause, die in Deutschland im Schnitt mit 51 Jahren eintritt.
Wie lange dauert die Perimenopause?
Das ist sehr unterschiedlich: von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Symptome wie Hitzewallungen und Nachtschweiß halten im Durchschnitt über sieben Jahre an.
Warum werde ich in dieser Phase schneller wütend?
Der schwankende Östrogenspiegel wirkt auf Botenstoffe wie Serotonin und Cortisol sowie auf die Amygdala, unser Gefühlszentrum. Dazu kommt: Schon einzelne Nächte mit schlechtem Schlaf senken nachweislich die Fähigkeit, Gefühle zu regulieren, und gestörter Schlaf gehört zu den häufigsten Beschwerden der Perimenopause.
Spielen Hormone auch bei ADHS in der Pubertät eine Rolle?
Ja. Steigende Östrogen- und Progesteronspiegel wirken auf dieselben Botenstoffe, die auch bei ADHS eine Rolle spielen. Bei Mädchen mit ADHS verschärfen sich die Symptome in der Pubertät deshalb häufig, zusätzlich verstärkt dadurch, dass der präfrontale Kortex, zuständig für Impulskontrolle und Emotionsregulation, in diesem Alter selbst noch in der Entwicklung ist.
Was hat Perimenopause mit Neuer Autorität zu tun?
Neue Autorität setzt auf Selbststeuerung: die bewusste Verzögerung der eigenen Reaktion. Diese Fähigkeit wird durch die hormonellen Veränderungen der Perimenopause biologisch erschwert, lässt sich aber mit Bewusstheit und Unterstützung trotzdem trainieren.

Und du, merkst du gerade auch, dass Selbststeuerung mehr Kraft kostet als früher? Bist du schon mittendrin oder hast du gerade erst gemerkt, dass da was anrollt? Und ist das bei euch auf der Arbeit ein Thema, über das offen gesprochen wird, oder eher ein Tabu, über das lieber geschwiegen wird?


Schreib mir gerne in die Kommentare, ob es dir ähnlich geht, ich lese jeden Kommentar. Und wenn du merkst, dass du dabei Unterstützung brauchst, melde dich einfach bei mir. 🩷

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Sona Terlohr – Elterncoach
Sona Terlohr

Sona Terlohr, M.A. (sie/ihr)

Elterncoach | Systemische Präsenz & Neue Autorität

ÜBER MICH: Ich begleite Eltern in herausfordernden Familiensituationen mit Klarheit, Beziehung und Haltung. Ich liebe es, echte Gespräche zu führen, die etwas in Bewegung bringen – im Coaching, in Workshops, im Netzwerk. Und hier in meinem Blog. Seit 2025, nach Abschluss meiner Weiterbildung am Institut Weinheim bei Dennis Haase, liegt mein Schwerpunkt auf Elterncoaching nach Neuer Autorität.

Manchmal beginnt Veränderung genau in dem Moment, in dem du aufhörst zu kämpfen – und anfängst, präsent zu sein.

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